DIE MODERNE ARISTOKRATIE

Aristokratie liegt tief, wenn es um Abstammungen geht
Der Begriff Aristokrat bezieht sich auf eine Person, die aufgrund ihres finanziellen Reichtums oder durch das Teilen einer Blutlinie mit Personen mit Adelstitel einen erhöhten sozialen Status genießt. Für eine gewisse Zeit haben Blutlinien tatsächlich eine Rolle bei der Anerkennung von Adel gespielt, wie der Begriff blaues Blut beweist. Auch das Wappen der Adeligen hatte stets eine besonders wichtige Stellung.

Die spanischen Ursprünge des blauen Bluts
Während der englische Ausdruck erstmals im Jahr 1834 aufgezeichnet wurde, war der Begriff ursprünglich aus dem spanischen Sprichwort Sangre Azul abgeleitet. Dieses Sprichwort beschrieb den spanischen Hochadel, der direkt von den Westgoten stammte, alten germanischen Stämmen, die sich hauptsächlich in Westeuropa niederließen.  Damals hatten die unteren Schichten aufgrund der vielen Arbeitsstunden im Freien eine tiefe Bräune. Umgekehrt bezeichnete blasse Haut das gemütliche Leben eines Adligen und infolgedessen waren die schwachen Zeichen blauer Adern direkt unter der Oberfläche der edlen Haut zu sehen.





Mittelalterliche Kämpfe festigten den Adel
Das war insbesondere in Spanien ein wichtiges Thema, da nordafrikanische Krieger, die als Mauren bekannt waren, in die Invasion eingriffen. Die Mauren waren verantwortlich für den Abbau des Westgotenreiches, was zu jahrelangen Unruhen führte. Das neunte Jahrhundert brachte eine richtige spanische Armee hervpr, die sich seit mehr als fünfhundert Jahren mit maurischen Kämpfern bekämpfte. Wenn ein spanischer Edelmann den Sieg in der Schlacht errang, hielt er sein Schwert hoch, um seinen Arm zu zeigen. Das war ein Signal, dass der Edelmann wegen der blauen Venen, die direkt unter seiner Haut sichtbar waren, von hoher Geburt war.


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