SCHOTTISCHE ADELSTITEL
In Schottland gibt es Landstriche, die mit entsprechenden Titeln versehen sind. So geht nach schottischem Gesetz beim Verkauf eines kleinen Teils des Landes auch der Zusatz „Glencairn“ oder „John O’Groats“ an den Käufer über. Somit können Sie einen echten, legal zu führenden schottischen Titel beim Kauf des entsprechenden Landstrichs erwerben! Zwar ist es kein Adelstitel, aber immerhin ein echter Titel. Und Laird of Glencairn oder Lady of John O’Groats klingt ja auch nicht schlecht. Eine echte Urkunde bestätigt Ihnen sowohl den Mitbesitz als auch das legale Führen des Titels. Übrigens können Sie damit auch noch eine zweite Person glücklich machen, ist die Ausstellung eines zweiten Zertifikates doch kostenlos inklusive.

Im Gegensatz zu deutschen und englischen Gepflogenheiten, sind schottische Edeltitel nicht fest an Personen bzw. deren Nachkommen gebunden, sondern an den Besitz eines Stück Landes in Schottland. Wer also ein Grundstück in Schottland erwirbt, kann damit auch einen Adelstitel kaufen. Die schottische Bezeichnung „Laird“, die Sie dann tragen, entspricht dem englischen Wort „Lord“.

Allerdings ist der Lairdtitel dem englischen Lord nicht gleichzusetzen. Das englische „Lord“ ist die Anrede für die Vertreter der höheren englischen Adelsstände. Ein schottischer Laird ist ein Landbesitzer oder Gutsherr, aber kein Adliger im eigentlichen Sinne. Da in früheren Zeiten Landbesitz nicht selbstverständlich war, verband man mit diesem Umstand auch eine gewisse Ehrerbietung. Die deutsche Anrede „Herr“ ist ähnlich entstanden, sie stand bis weit in die Neuzeit hinein nur Grundbesitzern zu.

Wenn Sie ein schottischer Laird werden möchten, dann brauchen Sie sich nur ein Grundstück zuzulegen, an das dieser Titel gebunden ist. Ob Sie von standesgemäßer Geburt sind, ist vollkommen uninteressant. Nun ist es auch in Schottland nicht so ohne weiteres möglich, an Grundbesitz zu gelangen. Neben dem nötigen Kleingeld wäre da eine Fülle an Formalitäten zu erledigen, was sicher nicht jedermanns Sache ist.

Wenn Sie also einfach nur aus Spaß und um damit zu spielen einen Adelstitel kaufen möchten, dann wählen Sie einen einfacheren Weg. Denn uns stehen Grundstücke in Schottland zur Verfügung, mit denen ein Laird-Titel verbunden ist. An diesen Grundstücken können Sie Mitbesitzer werden. Denn nirgends steht geschrieben, wie groß der Landbesitz sein muss, der jemanden zum Laird macht. Also erwerben Sie eine Parzelle von einem Squarefoot Größe (das entspricht etwa 30 x 30 cm) und werden damit zum Laird bzw. zur Lady.

Sie dürfen diesen Titel als Namenszusatz wie einen Künstlernamen führen, ihn auf ihre Visitenkarten und in ihren Briefkopf schreiben. Adelsprivilegien sind damit allerdings nicht verbunden. Da in Deutschland der Adelsstand komplett abgeschafft wurde und jeder Adelstitel nur noch Bestandteil des Familiennamens ist, geht es aber den Abkömmlingen alter Adelsfamilien auch nicht anders. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das adlige „von“ in Deutschland als Familienname weitervererbt werden darf. England ist eine der wenigen Nationen, die überhaupt noch Adelstitel vergeben. Hier kann man sich auch durch herausragende Leistungen zumindest in den niederen Adelsstand „hocharbeiten“, was andernorts nicht möglich ist.

Ein schottischer Adelstitel „Laird“ ist also ein Titel, den Sie sich vornehmlich zum Spaß und für das herrschaftliche Spiel in der Öffentlichkeit zulegen

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