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Graf von Falkenstein

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79,90 € (Inkl. Ust.)

Kurzübersicht

Ein Adelstitel aus dem Mittelalter mit Wappenrecht – freuen Sie sich auf einen ritterlichen Namen. Schon der Name des Geschlechts weckt Assoziationen an eine Trutzburg hoch auf einem Berg. Deshalb war der Name im Mittelalter auch recht beliebt. Das Geschlecht der hier gemeinten Falkensteiner residierte auf der Burg Falkenstein am Donnersberg in der Pfalz

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Graf von Falkenstein Wappen

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  • Graf von Falkenstein Wappen

Artikelbeschreibung

  • Edle Urkunde zur Ernennung
  • eigenes Wappen mit vollem Wappenrecht
  • historische Karte Deutschlands
  • ausführliche Erläuterung
  • Familiengeschichte


  • Damen erhalten den Titel "Gräfin von Falkenstein"

    Die Burg Falkenstein Donnersberg in der Pfalz wurde bis 1135 erbaut und 1647 durch die Franzosen zunächst belagert und dann eingenommen. Die Außenmauern wurden gesprengt. 1794: das Geschlecht der Falkensteiner Burgbesitzer war zu dieser Zeit bereits erloschen. Der Besitz ging durch diverse Hände, bis er schließlich von der Gemeinde Donnersberg erworben und seit 1979 teilweise wieder aufgebaut wurde.

    Bei der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg im Jahr 1135 wird ein Siegebold von Falkenstein als Burgherr erwähnt. Die nächsten 40 Jahre liegen historisch im Dunkeln. Nach 1170 taucht dann die Familie von Bolanden als Burgherren in den Annalen auf. Aber erst 1233 wird Philipp IV von Bolanden offiziell als Philipp I von Falkenstein benannt. Philipp hatte zwei Söhne, Philipp II und Werner, mit denen sich das Geschlecht der Falkensteiner in zwei Linien teilte – eine Butzbacher und eine Licher Linie.

    Die Geschichte des Falkensteiner Geschlechtes spielte sich aber keineswegs nur in der Pfalz ab. Durch das Aussterben des Adelsgeschlechts von Hagen-Münzenberg, mit dem sie verwandt waren, kamen sie zu ausgedehnten Besitztümern im Rhein-Main-Gebiet, unter anderem Offenbach, und erbauten die Burg Neufalkenstein im Taunus bei Königstein.

    Der Butzbacher Zweig brachte unter anderem Kuno II von Falkenstein hervor, der von 1362 bis 1388 Kurfürst und Erzbischof von Trier war. Dies war zur damaligen Zeit eine der einflussreichsten Positionen im heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Nach seinem Tod übernahm sein Großneffe Werner III von Falkenstein aus der Licher Linie dieses bedeutende Amt. Dieser legte sich als Stadtherr von Offenbach unter anderem mit der mächtigen freien Stadt Frankfurt an. Nach seinem Tod starb das Geschlecht der Falkensteiner in männlicher Linie aus.

    Das Erbe traten die einflussreichen Herren von Eppstein und die Grafen von Solms an. Das Eppsteiner Geschlecht starb im 16. Jahrhundert ebenfalls aus, während die Linie der Grafen zu Solms bis heute existiert. Als letzte weibliche Überlebende der Falkensteiner erinnert man sich an die Schwester Werners III, Anna. Sie stiftete in Dreieichenhain, einem Dorf, das zu den Besitztümern ihrer Familie gehörte, ein Hospital, das 1750 nach Offenbach verlegt wurde. Als Stiftsgründerin soll ihr das so zugesetzt haben, dass sie im Grab keine Ruhe fand und noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Gespenst herumgeisterte

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